8. Internationales Poesiefestival al-Mutanabbi: Fünf Schweizer Städte setzen sich mit Poesie & Theater auseinander

Vom 23. bis 29. Mai 2008 findet in Zürich, Basel, Bern, Genf und Lugano das Internationale Poesiefestival „al-Mutanabbi“ statt, das jährlich annähernd 200 Dichter/innen und Kulturschaffende aus mehr als fünfzig Ländern weltweit zusammenbringt.

In Anlehnung an den 915 im Irak geborenen größten Dichter der arabischen Welt, Abu at-Tayyib Ahmed Ibn al Hussain al-Mutanabbi, wurde das Internationale Poesiefestival vom Gründer des Schweizerisch-Arabischen Kulturzentrums in Zürich, Ali al-Shalah, im Jahr 2000 ins Leben gerufen.

Im Blickpunkt des 8. Internationalen Poesiefestivals al-Mutanabbi steht die Beziehung zwischen der zeitgenössischen Poesie (Prosa) und den Schulen des modernen Theaters. Die Grenzen zwischen diesen beiden Künsten sind fließend, zumal die arabische Tradition der Gedichtrezitation auch heute Elemente des Theaters aufweist. Besonders lange Gedichte werden mittels Ausdruck der Stimme sowie durch Gestik und Bewegung in Szene gesetzt.

Am diesjährigen Festival lesen Dichter/innen, die in beiden Künsten beheimatet sind. Es sind drei Uraufführungen, die sich mit der Problematik des Grenzverlustes von Poesie und Theater auseinandersetzen, geplant und es werden Dichter und Schauspieler in diversen Diskussionen ihre Meinungen und jeweiligen Erfahrungen austauschen.

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