Die 40. Buchmesse in Kairo geht neue Wege: Eine Professionalisierung wird angestrebt

Rund 800 Verlage aus 30 Ländern und eine Vielzahl von Unternehmen, repräsentieren die bedeutendste Bücherschau in der arabischen Welt. Vergangenen Mittwoch öffnete die wichtigste Buchmesse für arabische Literatur in Kairo zum 40. Mal ihre Tore.

Als Verkaufsmesse ist die Cairo International Book Fair für die ägyptische Bevölkerung eine einzigartige Möglichkeit, sich mit fremdsprachigem Lesestoff zu versorgen. Damit dient die Messe in erster Linie dem Verkauf an den Endkunden. Das ändert sich jedoch fortwährend, denn seit kurzem wird eine Professionalisierung der Messe angestrebt. So wird in diesem Jahr ein dreitägiges Seminarprogramm zu Fragen des arabischen und internationalen Verlagswesens stattfinden.


Die Beteiligung europäischer Verlage beschränkt sich in der Regel auf die Präsenz von Gemeinschaftsständen. Eine Ausnahme bildet dabei Grossbritannien. Hier haben British Council und London Book Fair bereits zum zweiten Mal ein Begegnungsprogramm organisiert, an dem 14 Verlage von der Insel teilnehmen. Ihnen werden gezielt potenzielle Lizenzpartner aus der arabischen Welt vorgestellt.


In Organisation der Frankfurter Buchmesse ist auch Deutschland mit 700 Titeln aus 250 Verlagen vertreten und bietet gemeinsam mit dem Goethe Institut und der Deutschen Welle ein vielschichtiges Kulturprogramm an.

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